Selbstverständnis

Der Runde Tisch Gebet (RTG) ist die Plattform unter dem Dach der Koalition für Evangelisation, auf der sich Gebetsbewegungen und -initiativen sowie Vertreter der Gebetsbereiche von Kirchen, Verbänden, Bewegungen und Gemeinschaften, dazu Verantwortliche für nationale und überregionale Gebetsaktivitäten – auch aus verschiedenen Migrationshintergründen – treffen, um sich

  • auf nationaler Ebene zu vernetzen,
  • verstehen zu lernen und gegenseitig zu respektieren
  • gegenseitig als Ergänzung wahrzunehmen und zu stärken und miteinander zu lernen.

Dabei bringen sie sich mit ihren jeweiligen Gebetsschwerpunkten, besonderen Traditionen, Erfahrungen und Sichtweisen zum Thema Gebet in das Ganze des Reiches Gottes mit ein,

  • um das Gebet im Land in möglichst vielen Bereichen und Aspekten zu fördern,
  • um gemeinsam für mehr Verständnis und eine breitere Praxis des Gebets im Land zu arbeiten
  • um Einseitigkeiten auszugleichen und im Bereich Gebet Einheit zu leben.

Gemeinsam kann der RTG Gebetsaktionen und -aktivitäten anstoßen oder unterstützen. Er kann auch nationale Aktionen wie z.B. „40 Tage Fasten und Beten für unser Land“ in Absprache mit dem Leitungskreis der Koalition für Evangelisation tragen.

Der RTG hält auch die Verbindung zu den evangelistischen Organisationen und Bewegungen innerhalb der Koalition für Evangelisation, deren Anstrengungen und Perspektiven im Gebet aufgenommen werden können.
Mitglieder des Runden Tischs Gebet sind eingeladen auch Mitglieder des Trägerkreises der deutschen Lausanner Bewegung zu werden, dem »Runden Tisch Evangelisation«.

Über die internationale Lausanner Bewegung sind die Teilnehmer am Runden Tisch Gebet auch mit den weltweiten Gebetsbewegungen vernetzt. Die Basis der Zusammenarbeit ist die Lausanner Verpflichtung von 1974.

Unterschiedliche Gebetsstile werden im gegenseitigen Respekt als Zeichen der göttlichen Vielfalt in Freiheit praktiziert. Unterschiedliche geistliche Erkenntnisse werden ausgetauscht ohne aufgezwungen zu werden. Eigene Sonderlehren werden in der Zusammenarbeit nicht in den Mittelpunkt gestellt.

Die Mitglieder des RTG treffen sich zweimal im Jahr zu einer Sitzung und wenn möglich einmal zu einer dreitägigen Gebetsklausur. Die Mitgliedschaft am RTG ist kostenfrei. Teilnehmer sind über 40 Gebetsbewegungen und -initiativen, die Leitung hat Bernd Oettinghaus inne.

Der Runde Tisch Gebet und seine Beziehung zur Koalition für Evangelisation in Deutschland

  1. Der RTG ist Teil der Koalition für Evangelisation in Deutschland. Er arbeitet auf der Basis der Lausanner Verpflichtung.
  2. Der RTG wird durch eine Person im Leitungskreis der Koalition vertreten.
  3. Der RTG motiviert die ihm verbundenen Gebetsbewegungen dazu, die evangelistischen Aktionen und Projekte der Koalition für Evangelisation durch kontinuierliches Gebet zu unterstützen. Er macht dem Leitungskreis der Koalition Vorschläge im Blick auf Projekte, die am RTG entstanden sind.
  4. Der RTG plant und verantwortet Projekte in der Regel nach Absprache mit dem Vorstand, ansonsten nach Absprache mit dem Leitungskreis der Koalition.
  5. Der RTG äußert sich in der Öffentlichkeit eigenständig nach Absprache mit dem Vorstand der Koalition.
  6. Der RTG berichtet dem Leitungskreis über seine Arbeit mindestens einmal im Jahr ausführlich.
  7. Der RTG sorgt auch in Zukunft dafür, dass bei aller Vielfalt der Gebetsbewegungen dort die Gemeinsamkeit und die Eindeutigkeit (Lausanner Verpflichtung!) vorherrschen.
  8. Der RTG wird vom Leitungskreis der Koalition gebeten, einmal pro Jahr eine Zusammenkunft von Verantwortlichen der Gebetsbewegungen zu organisieren, den RTG. Hierfür übernimmt die Koalition die Tagungskosten.

Durch den Vorstand des Leitungskreises der Koalition und in der Leitungskreissitzung am 8.12.07 verändert und verabschiedet und am 3.5.07 vom Runden Tisch Gebet angenommen.