SATZUNG

 

der Koalition für Evangelisation in Deutschland e.V.
in Verbindung mit der
Deutschen Evangelischen Allianz
und der
Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste im Diakonischen Werk
der Evangelischen Kirche in Deutschland

 

  1. 1. Die Koalition für Evangelisation in Deutschland (künftig: Koalition) ist ein freier Zusammenschluss evangelischer Christen aus evangelischen Landes- und Freikirchen, landeskirchlichen Gemeinden und freien evangelischen Gruppen.
    2. Der Verein soll in das Vereinsregister eintragen werden.

 

  1. Die Koalition mit Sitz in Wetzlar/Hessen verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung. Sie will sowohl die Kirchen in ihrer missionarischen Arbeit unterstützen als auch die Botschaft von Jesus Christus in die Gesellschaft hinein vermitteln.

 

  1. Ziel und Zweck der Koalition ist es, die Botschaft des Evangeliums von Jesus Christus in Wort und Tat Deutschland auszubreiten. Der Satzungszweck wird insbesondere dadurch verwirklicht, dass

 

a)  Menschen, die sich zum Weitergeben der frohen Botschaft von Jesus Christus beauftragt sehen, eine gemeinsame Plattform geboten wird;

 

b) die Arbeit von Organisationen, zu deren Aufgaben die Evangelisation, gehört, koordiniert wird;

 

c) Kirchen, Gemeinden und christliche Organisationen in ihrer Evangelisationsarbeit unterstützt werden, sowohl öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften, wie die Evangelischen Landeskirchen und evangelische Freikirchen, als auch vereinsrechtlich organisierte, gemeinnützige Vereinigungen.

 

d) weltweite Erfahrungen in evangelistischer Tätigkeit ausgewertet werden – dies geschieht insbesondere durch Kontakte zur europäischen und weltweiten Lausanner Bewegung, die Mitwirkung in den internationalen Gremien und auch deren finanzielle Unterstützung;

 

e) geholfen wird, dass das Weitergeben der Frohen Botschaft in überzeugender Weise geschieht.

 

Dies geschieht u.a. durch Angebote an Schulungs-,  Bildungs- und Gebetsveranstaltungen, die Entwicklung neuer evangelistisch-missionarischer Konzepte, die Unterstützung gemeinde- und kirchenübergreifender gemeinsamer kirchlicher Initiativen.

 

  1. Mitglieder können auf Beschluss des Mitgliederversammlung Einzelpersonen werden, die Ziel und Zweck der Koalition unterstützen.
     
  2. Organe der Koalition sind:

            a) der Vorstand, bestehend aus einem oder mehreren Vorsitzenden

b) die Mitgliederversammlung

c) der verbindliche Trägerkreis

 

  1. Der oder die Vorsitzende/n werden aus dem Kreis der Mitglieder für vier Jahre gewählt. Wiederwahl ist möglich. Er oder sie bleiben so lange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt ist. Er oder sie vertritt bzw. vertreten je einzeln die Koalition nach außen und leitet(n) die Sitzungen. Sind mehrere Vorsitzende gewählt, bestimmen sie ihre Arbeits- und Funktionsaufteilung selbst.
     
  2. 7.1. Die Mitgliederversammlung  besteht aus je bis zu fünf von der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) und der Arbeitsgemeinschaft Missionarischer Dienste in der EKD (AMD) Entsandten und bis zu zwanzig von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von jeweils vier Jahren Hinzugewählten. Wiederwahl ist möglich.
    7.2. Die Mitgliederversammlung ist das Beschlussorgan der Koalition. Sie tritt nach Bedarf, mindestens jedoch einmal im Jahr, zusammen. Die Termine werden langfristig vereinbart. Ansonsten ist eine Mindesteinladungsfrist von zwei Wochen vereinbart. Sie kann auf dem Postweg oder elektronisch erfolgen. Sie muss einberufen werden, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangen. Beschlüsse werden in der Regel mit einfacher Mehrheit gefasst. Für Satzungsänderungen und Berufung neuer Mitglieder ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig.
    7.3. Von den Mitgliederversammlungen wird ein Beschlussprotokoll von einer durch die Mitgliederversammlung bestimmten Person erstellt. Es wird den Sitzungsteilnehmern zugesandt. Soweit kein Widerspruch eingeht, gilt das Protokoll nach vier Wochen als genehmigt. Über Widersprüche wird in der darauffolgenden Sitzung beraten und entschieden.
    7.4. Die Mitgliedschaft endet durch Abberufung der entsendenden Organe, durch Ablauf der Wahlperiode, durch Austritt oder durch Tod. Mitglieder erklären ihren Austritt gegebenenfalls schriftlich gegenüber dem oder den Vorsitzenden. 
    7.4. Die Mitglieder bezahlen einen Mitgliedsbeitrag. Über dessen Höhe beschließt die Mitgliederversammlung.

 

  1. Der Trägerkreis der Koalition setzt sich aus von der Mitgliederversammlung eingeladenen Personen zusammen. Er trifft sich in der Regel einmal jährlich zu einem Austausch über anstehende Fragen. Er berät die Mitgliederversammlung im Hinblick auf zu treffende Entscheidungen. Die Mitglieder des Trägerkreises bezahlen einen Mitgliedsbeitrag. Über dessen Höhe bestimmt die Mitgliederversammlung.

 

  1. Die Körperschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Körperschaft dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft und auch keine Gewinnanteile. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke Verwendung finden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

  1. Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an die DEA und die AMD zu gleichen Teilen zu, soweit sie zum Zeitpunkt der Auflösung als gemeinnützig und kirchlichen Zwecken dienend vom zuständigen Finanzamt anerkannt sind. Es ist unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder kirchliche Zwecke zu verwenden.

 

  1. Rechtlich notwendige Änderungen der beschlossenen Satzung kann der Vorstand beschließen.
    Im Übrigen gelten die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches.

 

 

 

verabschiedet in der Leitungskreissitzung am 26.06.91;

Änderung Ziffer 7 in der Leitungskreissitzung am 17.12.97;

Namensänderung, Sitzänderung und Ziffern 5 und 6 in der Leitungskreissitzung am 29.11.99;

Änderung Ziffer 7 in der Leitungskreissitzung am 05.04.2000

Sitzänderung, Änderung Ziffer 5,6,neue Ziffer 7, Änderung bisherige Ziffer 7 am 14.11.2005

Satzungsänderung, Ziffer 2, 3  und 11, am 1.3.2006

Satzungsänderung, Ziffer 2, am 18.3.2009

Satzungsänderung, Ziffer 8, am 8.3.2010

Satzungsänderung wegen Namensänderung und Streichung des Vorstandsgremiums 2012

beantragte Satzungsänderung, Namensänderung und Veränderung von einem nicht-rechtsfähigen in einen rechtsfähigen Verein, am 15.10.2014

 

V.i.S.d.P.: Hartmut Steeb